PRK - Photorefraktive Keratektomie
PRK, oder Photorefraktive Keratektomie, ist ein Verfahren
der Laser-Augenchirugie das angewendet wird um geringe Kurzsichtigkeit
(Myopie) und Astigmatismus zu korrigieren. PRK unterscheidet
sich insofern von LASIK als hierbei keine Hornhautklappe erstellt
wird bevor der Laser das Auge abschleift. In bestimmten Fällen
bevorzugen Chirurgen PRK weil damit mögliche Komplikationen
der Hornhautklappe vermieden werden (unter Inkaufnahme verlängerter
Heilung und Schmerzempfinden). Diese Form der Laser-Sehkorrektur
wird von einem refraktiven Chirurg ambulant durchgeführt.
Vor der PRK Operation
Vor einer PRK Operation wird Ihr Arzt zunächst eine
gründliche Augenuntersuchung vornehmen. Weiterhin muss
mithilfe von Vergangenheitsdaten bestätigt werden, dass
Ihre Fehlsichtigkeit seit mindestens einem Jahr stabil ist.
Aufgrund seiner Untersuchung entscheidet Ihr Arzt, ob PRK
eine geeignete Behandlungsmethode für Sie ist. Die Untersuchung
sollte dabei folgende Punkte beinhalten:
- Dilatation um eventuelle Unregelmässigkeiten des
Auges festzustellen.
- Messung des refraktiven Fehlers.
- Messung der Dicke von Pupille und Hornhaut.
- Abbildung der Hornhaut-Topographie.
- Analyse der Tränendrüsen.
- Diskussion Ihrer Krankheitsgeschichte, Lebensgewohnheiten
und Erwartungen an das Operationsergebnis.
Falls Sie weiche Kontaktlinsen benutzen, sollten diese eine
Woche lang vor der Untersuchung nicht getragen werde, harte
Kontaktlinsen zwei bis drei Wochen lang nicht. Dadurch wird
sichergestellt, dass Ihr refraktiver Fehler korrekt gemessen
wird.
Zunächst werden die Augen mithilfe von Tropfen betäubt.
Der Chirurg benutzt dann einen Laser (kaltes, konzentriertes
UV Licht) um die oberste Schicht der Hornhaut zu entfernen
und das darunterliegende Hornhautgewebe neu zu formen. Der
eigentliche PRK Eingriff dauert normalerweise weniger als
15 Minuten. Einschliesslich der Vorbeitungen kann die Operation
insgesamt eine Stunde dauern. Beide Augen können in einer
Sitzung behandelt werden, einige Chirurgen ziehen jedoch eine
zeitlich getrennte Behandlung vor.
Nach der Operation
Nach einer PRK Augenoperation müssen ein Verband und
spezielle Kontaklinsen getragen werden. Anders als bei LASIK,
bei der lediglich ein Augenschutz für kurze Zeit getragen
werden muss. Zusätzlich werden Sie antibakterielle und
entzündungshemmende Augentropfen bekommen, die Sie entsprechend
den Angaben Ihres Augenarztes benutzen müssen. Die Heilung
dauert im allgemeinen länger und ist unangenehmer als
bei LASIK. Ein bis zwei Wochen lang werden Sie keine Verbesserung
des Sehvermögens feststellen.
Risiken
Wie bei jedem chirurgischen Eingriff beinhaltet auch PRK
gewisse Risiken. Zu den möglichen Risiken von PRK zählen
u.a.:
- Entzündung
- Ungewünschte Reaktionen auf die Anästhesie.
- Unterkorrektur oder Überkorrektur.
- Erhöhte Lichtempfindlichkeit.
- Wahrnehmung von Halos und Schattenbildern um Lichtquellen
– besonders auffällig bei Nacht.
- Verschlechterung des Sehvermögens – bei einigen
Patienten verringert sich die Sehschärfe durch die
Operation.
- Gemäß Untersuchungen der FDA benötigen
ca. 5% der Patienten nach einer PRK Operation weiterhin
eine Brille.
It is important to remember that patients in their 40s or
older suffer from presbyopia and will still need reading glasses.
Bitte beachten Sie, daß Patienten ab 40 unter Alterssichtigkeit
leiden und trotz OP eine Lesebrille benötigen werden.
Ist PRK für mich geeignet?
Um festzustellen ob PRK die geeignete Operationsmethode
für Sie ist müssen Sie sich zunächst von Ihrem
örtlichen Augenarzt untersuchen lassen. Für Patienten
für die LASIK nicht geeignet ist, ist PRK häufig
eine geeignete Alternative. Es gibt jedoch einige grundsätzliche
Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen:
- Patienten sollten 18 Jahre alt sein um sicherzugehen,
daß das Auge vollständig ausgewachsen ist.
- Stabile Fehlsichtigkeit seit mindestens einem Jahr.
- Keine Anormalitäten der Hornhaut.
- Sie müssen sich über die Risiken einer PRK
Operation im klaren sein und realistische Erwartungen über
das Operationsergebnis besitzen.
- Während einer Schwangerschaft oder Stillzeit sollte
LASIK nicht durchgeführt werden. Hormone bewirken Gewebeschwankungen
im Auge wodurch sich der refraktive Fehler verändert.
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